Realschule Lehrte – Gemeinsam lernen, leben und sich wohlfühlen.

Schulsozialarbeit

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Manfred Günteroth

Ich bin Manfred Günteroth und seit 2012 euer Schulsozialarbeiter im Schulzentrum Lehrte-Süd. Ihr habt keine Lust auf Schule, habt Streit mit Freunden oder der Familie oder fühlt euch in der Klasse oder im Freundeskreis ausgegrenzt? Vielleicht habt ihr auch das Gefühl, ihr hockt zu lange vor dem Bildschirm oder ihr habt ein Problem mit Drogen? Sprecht mich an, wenn ihr meint, dass ihr Unterstützung braucht. 100%ige Diskretion gesichert.

Beratungszeiten

Ihr erreicht mich Di, Mi, Fr von 8:00 – 14:00 Uhr in meinem Büro.
Außerhalb der Bürozeiten könnt ihr mich anrufen unter Telefon:
0157 / 31329874.

PS: Wenn eure Eltern für euch Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets beantragen möchten und sich im Paragraphendschungel nicht zurechtfinden, können sie mich gern anrufen. Ich helfe ihnen dann beim Ausfüllen des Antrags.

Interview:

Herr Günteroth, seit wann arbeiten Sie an der Realschule Lehrte?

Ich habe angefangen am 01. April 2012. Meine zunächst befristete Stelle wurde anfänglich aus EU-Geldern finanziert. Zum 01. Januar 2015 erklärte sich die Stadt Lehrte bereit, meine Stelle auch zukünftig zu erhalten. Seitdem unterstehe ich dem Jugendamt Lehrte als Träger meiner Tätigkeit.
Die Arbeit an der Realschule sagt mir sehr zu: die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Kollegium gelingt gut.

Welchen Aufgaben gehen Sie als Schulsozialarbeiter nach?

Hauptsächlich berate ich Schüler/Innen und ihre Eltern.

Worum geht es bei diesen Beratungsgesprächen?

Die psychische Belastung vieler Schüler/Innen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dazu zähle ich Ängste und Depressionen. Familiäre Konflikte, Spielsucht, (Cyber-)Mobbing, Sexting und Drogenmissbrauch bereiten Heranwachsenden ebenfalls große Probleme. In den Beratungsgesprächen versuche ich dann, Lösungswege für Eltern und Schüler/Innen aufzuzeigen. Oft delegiere ich dabei: ich arbeite eng mit dem Jugendamt und Beratungsstellen zusammen. Zu jedem Problem gibt es eine Beratungsstelle.

Wer tritt an Sie heran?

In ungefähr 80 Prozent der Fälle informieren mich zunächst Lehrkräfte über auffällige Schüler/Innen. Später ziehe ich die betroffenen Schüler/Innen und ihre Eltern hinzu.

Welche Prinzipien gelten bei diesen Gesprächen?

Oberstes Prinzip ist Freiwilligkeit. Darüber hinaus herrscht Verschwiegenheit; die Inhalte der Beratungsgespräche bleiben geheim. Ganz besonders wichtig ist es mir, Vertrauen zu meinen Gesprächspartnern herzustellen.

Wo findet die Beratung statt?

Ich habe ein Büro im Gebäude der Hauptschule. Dort führe ich die Gespräche. Häufig finden diese parallel zum Schulunterricht statt; die betroffenen Lehrkräfte informiere ich vorab.

Wie informieren Sie die Schüler/Innen und Eltern von Ihrem Beratungsangebot?

Ich besuche die Klassen und stelle meine Arbeit auf Eltern- und Informationsabenden vor.